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Koloskopie (Darmspiegelung)

Die Koloskopie wird zur Abklärung von Beschwerden (Stuhlauffälligkeiten wie Verstopfung, Durchfälle oder Blut im Stuhl) in jedem Alter zur Diagnostik durchgeführt. Auch im Rahmen der Vorsorge wird die Darmspiegelung bei Männern ab dem 50. Lebensjahr, bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen!

Bei familiärer Belastung von Darmkrebs/Polypen sollten die Untersuchungen vor dem 50. Lebensjahr erfolgen.
Generell darf die Vorsorgedarmspiegelung alle 10 Jahre wiederholt werden, sollten bei der vorherigen Darmspiegelung Polypen oder sonstige Besonderheiten aufgetreten sein, wird das Intervall nach Ansage des Arztes verkürzt.

Die Vorsorgedarmspiegelung dient zur Früherkennung des Dickdarmkrebs, sog. kolorektales Karzinom. Der Dickdarmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache in unserem Land, rechtzeitig erkannt, hat dieser eine sehr hohe Aussicht auf Heilung.

Der Dickdarmkrebs entsteht meistens aus zunächst gutartigen Polypen (Adenomen), die erst im Lauf der Jahre bösartig entarten. Deshalb wird eine Entfernung dieser Polypen durchgeführt, wenn sie im Rahmen der Coloskopie festgestellt werden. Das Risiko für Darmkrebs steigt mit zunehmenden Alter und ist zudem erhöht, wenn in der Familie jemand an Darmkrebs oder Darmpolypen erkrankt ist/war.

Der persönliche Lebensstil ist ebenfalls ein Risikofaktor für die Entstehung von Darmkrebs: Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko.

Wie oft treten Komplikationen durch die Coloskopie auf:
Wenn weder eine Probe entnommen noch eine Polypabtragung durchgeführt wurde, treten statistisch nur bei 0.08 % der Patienten Komplikationen auf.

Bei Probeentnahmen/ Polypentfernungen in maximal 0,7% schwerwiegende Probleme: z.B. eine Darmwandverletzung, die sog. Perforation oder Blutung. Eine Blutung ist in der Regel endoskopisch gut zu beherrschen, bei einer Perforation kann eine Operation erforderlich werden.

Es gibt zum Nachweis dieser Polypen bzw. Karzinome auch verschiedene andere Verfahren wie der Bluttest im Stuhl oder der M2PK-Wert im Stuhl, die Coloskopie gilt aber immer noch als die beste Nachweismethode.

Hauptbedenken von vielen Patienten:

  • „das Abführen mit dem vielen Trinken ist so unangenehm“
    Hier setzen wir mittlerweile neue Abführmittel ein, die nicht mehr so unangenehm schmecken und die Trinkmenge deutlich reduziert haben.
  •  „die Untersuchung ist schmerzhaft und unangenehm“
    Die Patienten erhalten eine ,,Schlafspritz“ damit sie die Untersuchung nicht als unangenehm erleben.

Sie bekommen vor der Darmspiegelung immer einen persönlichen Besprechungstermin, in dem wir Ihnen das Vorgehen nochmals erklären und Blut abnehmen. Es ist aber hilfreich, wenn Sie bei den vielen Informationen das Folgende gut lesen und ausgedruckt mitbringen!

Sollten sie nicht gut Deutsch sprechen, schlecht sehen oder hören können (ältere Patienten) bringen Sie sich einen Dolmetscher oder Angehörigen mit.

Wenn Sie einen Untersuchungstermin nicht wahrnehmen können, sagen Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid, um unseren Ablauf planen zu können und anderen Patienten einen Termin zu ermöglichen.

Vorbereitung

Die Koloskopie wird zur Abklärung von Beschwerden (Stuhlauffälligkeiten wie Verstopfung, Durchfälle oder Blut im Stuhl) in jedem Alter zur Diagnostik durchgeführt. Auch im Rahmen der Vorsorge wird die Darmspiegelung bei Männern ab dem 50. Lebensjahr, bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen!

Bei familiärer Belastung von Darmkrebs/Polypen sollten die Untersuchungen vor dem 50. Lebensjahr erfolgen.
Generell darf die Vorsorgedarmspiegelung alle 10 Jahre wiederholt werden, sollten bei der vorherigen Darmspiegelung Polypen oder sonstige Besonderheiten aufgetreten sein, wird das Intervall nach Ansage des Arztes verkürzt.

Die Vorsorgedarmspiegelung dient zur Früherkennung des Dickdarmkrebs, sog. kolorektales Karzinom.
Der Dickdarmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache in unserem Land, rechtzeitig erkannt, hat dieser eine sehr hohe Aussicht auf Heilung.

Der Dickdarmkrebs entsteht meistens aus zunächst gutartigen Polypen (Adenomen), die erst im Lauf der Jahre bösartig entarten. Deshalb wird eine Entfernung dieser Polypen durchgeführt, wenn sie im Rahmen der Coloskopie festgestellt werden.
Das Risiko für Darmkrebs steigt mit zunehmenden Alter und ist zudem erhöht, wenn in der Familie jemand an Darmkrebs oder Darmpolypen erkrankt ist/war.

Der persönliche Lebensstil ist ebenfalls ein Risikofaktor für die Entstehung von Darmkrebs: Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko.

Wie oft treten Komplikationen durch die Coloskopie auf:

Wenn weder eine Probe entnommen noch eine Polypabtragung durchgeführt wurde, treten statistisch nur bei 0.08 % der Patienten Komplikationen auf.

Bei Probeentnahmen/ Polypentfernungen in maximal 0,7% schwerwiegende Probleme: z.B. eine Darmwandverletzung, die sog. Perforation oder Blutung. Eine Blutung ist in der Regel endoskopisch gut zu beherrschen, bei einer Perforation kann eine Operation erforderlich werden.

Es gibt zum Nachweis dieser Polypen bzw. Karzinome auch verschiedene andere Verfahren wie der Bluttest im Stuhl oder der M2PK-Wert im Stuhl, die Coloskopie gilt aber immer noch als die beste Nachweismethode.

Hauptbedenken von vielen Patienten:

  • „das Abführen mit dem vielen Trinken ist so unangenehm“
    Hier setzen wir mittlerweile neue Abführmittel ein, die nicht mehr so unangenehm schmecken und die Trinkmenge deutlich reduziert haben.
  •  „die Untersuchung ist schmerzhaft und unangenehm“
    Die Patienten erhalten eine ,,Schlafspritz“ damit sie die Untersuchung nicht als unangenehm erleben.

Sie bekommen vor der Darmspiegelung immer einen persönlichen Besprechungstermin, in dem wir Ihnen das Vorgehen nochmals erklären und Blut abnehmen.

Es ist aber hilfreich, wenn Sie bei den vielen Informationen das Folgende gut lesen und ausgedruckt mitbringen! Sollten sie nicht gut Deutsch sprechen, schlecht sehen oder hören können (ältere Patienten) bringen Sie sich einen Dolmetscher oder Angehörigen mit.

Wenn Sie einen Untersuchungstermin nicht wahrnehmen können, sagen Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid, um unseren Ablauf planen zu können und anderen Patienten einen Termin zu ermöglichen.

Abführen mit Moviprep

Mit Moviprep haben wir die besten Erfahrungen betreffend der Reinigung des Darmes gemacht, jedoch ist es aber etwas mehr zum trinken als bei Picoprep

Ab 15 Uhr: Beutel A und B zusammen in einem Liter stillen Wasser auflösen, dies in 1-2 Stunden, nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam, becherweise trinken. Begleitend dazu, parallel und hinterher, oben genannte klare Getränke ( 2 Liter) .
Sie dürfen auch Bonbons lutschen.

Sollten Sie einen Termin erst nach 12 Uhr haben, können Sie auch 1-1,5 Stunden später mit dem Abführen beginnen (16.00 oder 16.30)

Am Morgen der Untersuchung: 5 Stunden vorher das 2. Beutelpaar A und B zu einem Liter anmischen und trinken, dazu 1-1,5 Liter klares Getränk. Ab 3 Stunden vor dem Termin nicht mehr trinken, es sollte sich klare Flüssigkeit aus dem Darm entleeren.

Abführen mit Picoprep

Bei Patienten, die sehr schlecht größere Mengen trinken können oder schnell Übelkeit bekommen, besteht als zweite Variante die Einnahme von Picoprep.

Jeder Beutel Picoprep wird in 150ml Wasser aufgelöst.

Ab 15 Uhr: Den ersten Beutel trinken, 30 Minuten später 1-1,5 Liter klare Getränke trinken.
Sie dürfen auch Bonbons lutschen.

Sollten Sie einen Termin erst nach 12 Uhr haben, können Sie auch 1-1,5 Stunden später mit dem Abführen beginnen (16.00 oder 16.30)

Am Morgen der Untersuchung: 5 Stunden vorher den 2. Beutel Piocprep trinken, 30 Minuten später 1-1,5 Liter klares Getränk. Ab 3 Stunden vor dem Termin nicht mehr trinken, es sollte sich klare Flüssigkeit aus dem Darm entleeren.

Untersuchung

Zum Ablauf der Untersuchung bekommen Sie beim Vorgespräch einen Aufklärungsbogen, der genaue Informationen enthält und mit Ihnen besprochen wird.

Sie erhalten auf Wunsch eine „Schlafspritze“, Sie brauchen dann jemanden zum Abholen.
Das Coloskop wird über den Enddarm bis zum Ende des Dickdarms und in den letzten Teil des Dünndarms vorgeschoben. Es werden bei Bedarf Proben entnommen oder Polypen entfernt.

Nach der Untersuchung

Entfernen Sie sich bitte nicht selbständig aus dem Aufwachraum, rufen Sie auch nicht per Handy Ihre Angehörigen, diese warten bitte im Wartezimmer. Sie werden von unserem Personal entlassen.

Sie dürfen an dem Tag der Untersuchung bei erfolgter Sedierung („Schlafspritze“) nicht am Verkehr teilnehmen, die Verkehrs- bzw. Arbeitsfähigkeit ist erst am nächsten Morgen wieder gegeben. Bei speziellen Berufsgruppen erst nach gesonderter Absprache (z.B. Piloten, Kraftfahrer, Führen gefährlicher Maschinen, hier mindestens 24 Stunden).

Sie müssen von einer anderen Person abgeholt und nach Hause begleitet werden, der Abholer sollte am besten noch etwas bei Ihnen bleiben, vor allem bei älteren Patienten.

Sie sollten an dem Untersuchungstag keine wichtigen geschäftlichen bzw. rechtlich bindenden Entscheidungen treffen.
Essen Sie nach der Untersuchung leichte Kost, verzichten Sie auf die Einnahme von Alkohol oder anderen Beruhigungstabletten/Drogen.

Keine starken körperlichen Tätigkeiten ausführen.

Sollten nach der Untersuchung plötzlich und zunehmende Beschwerden wie Kreislaufstörung, Schmerzen im Bauch, Fieber oder Blutungen aus dem Darm auftreten, melden Sie sich umgehend telefonisch (Handy Dr Schmidt: 01775206358) oder im Katholischen Klinikum Mainz (Telefon: 0613157-0) oder in einer anderen nächstgelegenen Klinik mit Endoskopieversorgung. Im Notfall den Rettungswagen rufen.

Risiken

Bei Beachtung all dieser Maßnahmen ist die Coloskopie eine sehr sichere Untersuchung mit seltenen Komplikationen (<1 %). Dennoch können solche nicht ausgeschlossen werden. Neben Komplikationen des Herz-Kreislauf-Systems wie Blutdruckabfall oder Herzrhythmusstörungen kann es zu Infektionen, Blutungen oder Verletzung, der sogenannten Perforation des Darmes kommen.

Das Risiko dafür ist bei therapeutischen Koloskopien, bei denen im Rahmen der Untersuchung auch kleine Eingriffe vorgenommen werden, etwas höher, liegt jedoch unter 1% aller durchgeführten Untersuchungen. Ohne Polypenabtragung treten Komplikationen in weniger als 0,5% der Fälle auf.

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